Liebe CVJM-Community,
das Wetter wird wieder schöner und was bedeutet das in Thüringen? Richtig, es wird wieder gegrillt. Eigentlich grillen wir Thüringer:innen das ganze Jahr über, aber mein erstes richtiges Angrillen hat am Osterwochenende stattgefunden. Klassisch mit Thüringer Rostbratwurst. Dabei ist mir aufgefallen, dass einem selbst die beste Wurst, sei sie vegan oder aus tierischem Fleisch, nichts bringt, wenn die Glut nicht stimmt.
Entweder ist das Feuer am Anfang viel zu heiß, dann ist die Wurst außen schwarz und innen noch kalt, oder die Kohle ist schon fast grau und es passiert gar nichts mehr.
Ganz ehrlich, mein Glaube fühlt sich manchmal genauso an. Manchmal brenne ich total für eine Sache und will alles auf einmal schaffen, zum Beispiel nach einer tollen Freizeit oder einem coolen Abend. Ich gebe 150% Gas, merke aber schnelle, dass ich ausbrenne, bevor ich überhaupt etwas geschafft habe.
Andere Tage fühlen sich eher nach kalter Asche an. Die Begeisterung vom Wochenende ist weg und der Alltag ist grau. Ich frage mich dann, wo ist eigentlich das Feuer hin?
„Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden. Dient dem Herrn. Freut euch über die Hoffnung, die ihr habt. Wenn Nöte kommen, haltet durch. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.“ (Römer 12, 11-12)
Das ist kein Aufruf zu religiösem Stress oder Dauer-Action. Es ist eine Einladung, Gott die Regie über unser „inneres Feuer“ zu überlassen. Der Heilige Geist ist wie der Funke, der die Kohlen erst zum Glühen bringt. Unsere Aufgabe ist es nicht, das Feuer zu machen, sondern Gott den Platz einzuräumen, damit er es in uns entfachen kann.
Ein Strohfeuer macht viel Licht, ist aber sofort wieder aus. Gott möchte in dir eine nachhaltige Glut bewirken. Das passiert oft in der Stille, im Gebet oder beim Lesen der Bibel. Diese tiefe Hitze trägt dich auch durch einen grauen Tag, an dem du dich eigentlich, wie „kalte Asche“ fühlst.
Wer oder was bestimmt heute deine Temperatur? Sind es die Sorgen und der Druck der Woche, die dein Feuer ersticken oder darf Gotts Geist heute mal wieder kräftig in deine Glut pusten?
Habt einen wohlig warmen Wochenstart,
Eure Judy
Challenge: Suche dir diese Woche einen Moment der Stille. Stell dir vor, wie Gott die Asche von deinem Herzen bläst und die Glut neu entfacht.

Liebe CVJM-Community,
Ende letzten Jahres habe ich festgestellt, dass ich gar nicht so gut drauf war zu der Zeit. Die Qualitytime mit Gott kam zu kurz und ich befand mich in der allbekannten Winterdepression. Harter Ausdruck, dafür, dass mir einfach etwas fehlte.
Also habe ich mir ein Buch gekauft, welches mir jeden Tag ein kleines Powerpack mit Gott geben wollte. Das klang ganz super und schaden kann es sowieso nicht.
Das Thema für heute war Geduld.
Der Laptop lädt nicht, andere Mensch kommen nicht aus dem Knick oder mein Platz in dieser Welt lässt auf sich warten. Das kenne ich. Ging mir auch so. Und ich habe mich an Gott gewandt und immer wieder gefragt. Wer bin ich denn wirklich? Brauchst du mich denn?
Die Antwort kam Anfang des Jahres in Form eines neuen Menschen in meinem Leben. Wir verbrachten sehr viel Zeit miteinander, besuchten Gottesdienste und lasen zusammen die Bibel. Wie sich herausstellte hatten wir uns beide die gleichen Fragen gestellt. Beantwortet haben wir sie uns gegenseitig. Alles, was es gebraucht hat, war Geduld. Mit dieser Geduld aber auch die Zuversicht, dass Gott mich brauchen wird und dass ich meinen Platz finden werde. Die Zuversicht, dass Gottes Weg irgendwann Sinn ergeben wird. Darauf dürfen wir immer vertrauen.
LG, euer Lukas!
Challenge: Gib Dinge an Gott ab. Das kann herausfordernd sein. Aber es lohnt sich mal statt "Wann wirst du denn ...?" einfach mal "Mit Geduld vertraue ich auf deinen Plan!" zu sagen.

Liebe CVJM-Community,
Wunderschön
Ich schließe meine Augen. Ich höre ein sanftes Meeresrauschen und der Wind weht durch das trockene Gras am Wegesrand. Die Luft schmeckt salzig und die Sonne kitzelt mein Gesicht. Wie wunderschön es hier ist, denke ich und entspanne mich etwas mehr.
WUNDERSCHÖN; denke ich mir oft, wenn ich die Schöpfung betrachte.
Im Winter knirscht der Schnee unter meinen Füßen und jede einzelne Schneeflocke ist anders geformt. Gefrorenes Wasser kann so unfassbar schön sein, wenn es Bilder an die Fenster malt. Und sternenklare Nächte, die mir den Atem rauben, da ich feststelle wie klein und unbedeutend ich als Mensch und wie verloren ich in diesem riesen Universum bin.
Der Frühling, in dem alles erblüht und helles grün, sowie sämtliche Farben die Wiesen anstreichen.
Der Sommer, den ich am liebsten am Strand verbringe. Aber auch die bunten Blätter, die herrlich Rascheln, wenn ich spazieren gehe. Allein darin liegt eine wundervolle Schönheit. Und wenn es einen Schöpfer gibt, der das alles gemacht hat, dann kann ich nur sagen: ich bin tief beeindruckt. Beeindruckt von dem großartigen Ingenieur, der sich dachte komplexe, biochemische Abläufe zu erfinden, damit die Blätter eines Baumes sich jedes Jahr zur gleichen Zeit rot färben und ich mich daran freuen kann.
Wenn Gott die Erde so wunderschön geschaffen hat, wie gut hat er es dann mit Dir gemeint? Wusstest du, dass jeder Atemzug den du tust, ein Zeugnis Gottes ist? In unseren Körpern finden so viele komplexe Prozesse statt, dass kann für mich kein Zufall sein. Nicht nur diese vielen einzelnen Prozesse, sondern Gott glänzt auch mit Vielfalt. Natürlich wäre es doch viel einfacher gewesen, wenn Menschen alle gleich aussehen würden. Aber nein, jeder von uns sieht anders aus, besitzt andere Talente und Fähigkeiten.
Wusstest du, dass Gott den Leberfleck unter deinem linken Ohr genau da hingesetzt hat? Dass du lockige Haare oder grüne Augen hast, damit du die Menschen an Gottes Schöpfung erinnerst? Weißt du eigentlich, dass du wunderschön bist?
Ich glaube wir sagen uns das viel zu wenig. Die Welt ist voll von Menschen, die sich selbst und andere verspotten, dabei ist das meiner Meinung sogar Gotteslästerung. Auch ich muss mich daran erinnern, dass ich geschaffen bin, in Gottes Ebenbild und dass ich die Schöpfung bin, wo Gott nicht nur gesagt hat, dass es gut war, sondern ich sehr gut bin in den Augen Gottes. Du bist wunderschön und sehr gut gemacht in den Augen Gottes, schätze dich nicht geringer.
Eine schöne Woche
Nathalie
Liebe CVJM-Community,
Ostermontag: Und jetzt?
Ostern ist vorbei, die Schokohasen sind gegessen und der Grill ist abgekühlt – und was jetzt? Für die ersten Jünger war genau diese Frage dran: Wie geht es weiter nach der Auferstehung?
Die Bibel erzählt, dass der auferstandene Jesus seinen Freunden begegnet, ihre Angst ernst nimmt und ihnen einen Auftrag gibt: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Johannes 20,21
Mit Ostern endet nichts – es beginnt etwas. Jesus lebt. Und weil er lebt, ist dein Glaube nicht nur ein Hobby, sondern eine Beziehung zu einem Gott, der heute handelt.
Die Jünger waren nicht plötzlich Superhelden. Sie hatten Zweifel, Angst, Fragen. Sie waren unsicher und erfreut zugleich. Trotzdem sagt Jesus zu ihnen: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28,20
Das gilt auch für dich: In Schule, Ausbildung, Studium, Job, Familie, in deinen Unsicherheiten und Kämpfen – Jesus geht mit.
Deine Challenge für die Woche nach Ostern:
• Starte jeden Tag mit einem einfachen Gebet: „Jesus, du lebst. Zeig mir heute, wo du bei mir bist.“
• Lies diese Woche Apostelgeschichte 1–2. Achte darauf, wie normal und gleichzeitig mutig die ersten Christ:innen waren.
• Überleg dir eine konkrete Sache, in der du „Auferstehungs-Mut“ zeigen kannst: jemandem vergeben, dich entschuldigen, für jemanden einstehen, der allein dasteht.
Ostern heißt: Das letzte Wort in deinem Leben hat nicht Angst, Schuld oder Tod – sondern Jesus.
Wo wünschst du dir, dass seine Auferstehungskraft diese Woche in deinem Alltag sichtbar wird?
Einen gesegneten Wochenstart
Nicole

Liebe CVJM Community,
Wir starten in die Karwoche, eine Woche, die alles verändert hat. Es sind die letzten Tage vor Ostern. Vielleicht bist du gerade mit ganz anderen Dingen beschäftigt oder freust dich einfach nur auf ein verlängertes Wochenende. Dabei ist diese Woche wohl die wichtigste Woche der Weltgeschichte.
Jesus geht ganz bewusst nach Jerusalem, obwohl er weiß, was ihn erwartet: Verrat, Einsamkeit, Schmerzen, Tod.
Und trotzdem geht er. Er geht für mich. Er geht für dich.
In der Bibel steht:
„Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“
Johannes 15,13
Karwoche heißt: Gott bleibt nicht auf Abstand. Er kommt in unsere Dunkelheit hinein – in Schuld, Angst, Scham, Zweifel.
Am Kreuz ruft Jesus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Markus 15,34
Er kennt also dieses Gefühl, wenn Gott weit weg scheint. Genau da hinein sagt Gott durch das Kreuz: Ich lasse dich nicht fallen.
Deine Challenge für diese Woche:
• Nimm dir jeden Tag 5 Minuten und lies ein Stück der Passionsgeschichte (z.B. Markus 14–15).
• Stell dir eine Frage: Was sagt mir das heute ganz persönlich?
• Sprich mit Jesus so ehrlich, wie du mit einem guten Freund reden würdest – über das, was dich gerade wirklich beschäftigt.
Karwoche ist keine fromme Pflicht, sondern eine Einladung: Lass Jesus in deine Woche, in deinen Alltag, in deine Kämpfe.
Was könnte sich verändern, wenn du diese sieben Tage bewusst mit ihm gehst?
Einen gesegneten Wochenstart
Nicole

Liebe Community,
Es gibt eine kleine Geschichte von Astrid Lindgren (Die Geschichte vom Stein), die sie selbst von einer alten Dame gehört hatte. Die Frau erzählte, dass früher fast alle Kinder geschlagen wurden, denn man glaubte, dass sie nur so artig und gehorsam werden. Auch sie hatte einen kleinen Sohn, Johan. Eigentlich wollte sie ihn nie schlagen, doch eines Tages kam eine Nachbarin und beschwerte sich, dass Johan Erdbeeren gestohlen habe. Und wenn er jetzt keine Prügel bekäme, dann würde er sein Leben lang ein Dieb bleiben. Verunsichert sagte die Mutter zu ihrem kleinen Sohn, er solle hinausgehen und eine Rute abschneiden, mit der er nun geschlagen werden würde. Johan ging weinend hinaus und es dauerte lange, bis er zurückkam. Aber eine Rute hatte er keine in der Hand. Stattdessen hielt er einen Stein hin und sagte, dass er keine Rute gefunden habe, aber die Mutter diesen Stein auf ihn werden kann. In diesem Moment verstand die Mutter, was ihr Kind gedacht haben musste: „Wenn Mama mir wehtun will, kann sie das mit einem Stein noch besser.“ Da begann auch sie zu weinen und schämte sich und nahm ihren Sohn in die Arme. Sie beschloss in diesem Moment, ihn niemals zu schlagen. Den Stein legte sie in ihr Küchenregal. Dort bleib er liegen, als tägliche Erinnerung.
Momentan geschieht so viel Leid in der Welt. Kriege, Gewalt, Konflikte erreichen uns täglich und irgendwie scheint einem der Frieden völlig aus den Fingern zu gleiten. Manchmal entsteht dabei auch das Gefühl, selbst so ein winziger Teil zu sein und nichts tun zu können. Aber ich glaube, dass Frieden auch im Kleinen stattfinden kann. In unseren Familien, Freundschaften und unserem Alltag. Natürlich lassen sich davon die großen Konflikte der Welt nicht beenden, aber wir können entscheiden, wie wir miteinander umgehen, ob wir zuhören oder schreien, ob wir verletzen oder aufbauen. Und vielleicht sind diese Entscheidungen unsere Friedens-Steine, die wir weitergeben.
Eure Lea Bernardy
Wer noch einmal nachlesen will: Festrede von Astrid Lindgren, 1978

Liebe CVJM-Community,
wart ihr schon mal leise mutig?
Ich bin ein eher introvertierter Mensch und gehe nicht lautstark voran.
Dabei habe ich mich gefragt, wie auch ich es schaffe, etwas in der Welt zu bewegen oder andere Menschen zu prägen beziehungsweise zu inspirieren. Dabei bin ich darauf gestoßen, dass man auch leise mutig sein kann. Ich denke, vor allem in den gegenwärtig schwierigen Zeiten, ist es wichtig zusammen zu halten, sich gegenseitig Hoffnung zu schenken und eine Gemeinschaft zu sein.
Leise mutig zu sein bedeutet, nicht wegzuschauen. Auch wenn es einfacher wäre.
Es bedeutet, stehen zu bleiben, zuzuhören oder einzuschreiten ohne große Worte, aber mit Haltung.
Leiser Mut zeigt sich, wenn wir jemanden verteidigen, der nicht im Raum ist.
Wenn wir ehrlich sind, obwohl es unbequem wird.
Leise mutig ist auch, verletzlich zu sein. Um Hilfe zu bitten. Fehler einzugestehen. Oder zu sagen: „Ich weiß es gerade nicht.“
Jesus selbst war oft leise mutig. Er hat nicht geschrien, sondern Menschen gesehen. Er ist stehen geblieben, wo andere weitergegangen sind. Hat Nähe zugelassen, wo Abstand erwartet wurde.
Vielleicht ist leiser Mut genau das, was unsere Welt gerade braucht:
Menschen, die mit offenen Augen, offenem Herzen und klarer Haltung durch den Alltag gehen, ohne Applaus, aber mit Wirkung.
Ich wünsche euch eine gesegnete Woche voller Mut und Zuversicht.
Liebe Grüße
Judy
Challenge: Wo kannst du diese Woche leise mutig sein?

Liebe CVJM-Community,
schön, dass du diese Nachricht liest. 💛
Im Moment mag ich keine Nachrichten mehr lesen. Meine App dazu setzt schon Staub an. Denn die Bilder von Krieg und Zerstörung sind einfach nicht zu fassen.
Wie kann man dem allen begegnen, ohne abzustumpfen?
Ich weiß nicht, ob du die Monatssprüche kennst. Neben der Jahreslosung, die ja gelost wird, gibt es auch für jeden Monat einen Bibelvers. Der wird allerdings nicht gelost.
„Da weinte Jesus“ (Johannes 11, 35). Dies ist der Monatsspruch für den März. Ein nicht gerade erbauendes Wort – zumindest auf den ersten Blick.
Dennoch möchte dieses Wort uns daran erinnern, an welchen Gott wir glauben. Gott ist Mensch geworden.
In der Geschichte, in der Jesus weint, ist Jesus vom Tod seines Freundes Lazarus betroffen. Diese Tränen berühren und verbinden. Sie zeigen aber auch die Erschütterung über die Situation. Jesus wusste, dass es Lazarus schlecht geht und kam zu spät.
In diesen Tagen, in denen die Nachrichten aus aller Welt, uns erschüttern, dürfen wir gewiss sein, Gott steht diesem Leid nicht distanziert gegenüber. Jesus nimmt Anteil am Schmerz der Menschen. Seine Tränen sind kein Zeichen der Schwäche, sondern echtes Mitgefühl.
Es ist gerade dran, mit anderen zu trauern.
Tränen sind Zeichen der Verbundenheit und Liebe. Lasst uns gewiss sein, Tränen stehen nicht im Widerspruch zur Hoffnung und Trost. Denn in der Geschichte geschieht ein überwältigendes Wunder. Lazarus wird zum Leben erweckt. Jesus ruft Lazarus: „Komm aus deiner Höhle raus“.
(Vielleicht hast du die Liedzeile aus dem Lied, Ein Gott, der das Meer teilt, schon einmal gehört.)
Diesen hoffnungsvollen Blick wünsche ich mir für die nächsten Tage. Zugleich möchte ich nicht abstumpfen, sondern Menschen, ob fern oder nah mit empathisch, verständnisvoll begegnen.
Gesegneten Wochenstart
Nicole
Challenge: Wenn dir diese Woche scheinbar hoffnungslose Nachrichten begegnen, dann bete gern dafür, dass hier ein Wunder geschieht.

Liebe CVJM-Community,
ich habe mir letztens „Zoomania 2“ im Kino angesehen. Ein toller Animationsfilm, welcher nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen eine wichtige Message mitgibt.
Der Film hat mich daran erinnert, wie schnell wir Menschen, oft auch unbewusst, in Schubladen stecken. Ein erster Eindruck, ein Gerücht, ein altes Bild im Kopf, und schon meinen wir zu wissen, wie jemand „ist“. Doch wenn wir genauer hinschauen, merken wir, dass hinter jedem Menschen eine Geschichte steckt, die wir nicht kennen.
Auch in unserem Alltag, sei es in der Schule, auf Arbeit oder in der Gemeinde, begegnen wir solchen Vorurteilen. Vielleicht gegenüber Menschen, die anders glauben, anders aussehen oder anders leben als wir.
Jesus selbst ist Menschen immer wieder ohne Schubladendenken, mit offenem Blick und echtem Interesse begegnet. Er hat hingeschaut, wo andere weggesehen haben, und zugehört, wo andere schon geurteilt hatten.
„Der Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“
(1. Samuel 16,7)
Vielleicht ist das ein guter Montagsmoment für uns, uns diese Woche einmal bewusst zu hinterfragen, statt vorschnell zu urteilen. Zuhören, statt einzuordnen. Und dem Menschen gegenüber die Chance zu geben, mehr zu sein als ein Klischee.
Ich wünsche euch eine Woche mit offenen Augen, offenen Herzen und der Bereitschaft, euch überraschen zu lassen.
Liebe Grüße
Judy
Challenge: Begegne diese Woche mindestens einem Menschen mit extra Offenheit, vielleicht jemandem, den du sonst eher übersiehst.

Liebe CVJM-Community,
Gottes Schöpfung möchte ich gerne ehren und bewahren. Im Frühling und Sommer sowie Herbst kann ich dies sehr gut.
Ich erfreue mich an den Vögeln, die den Frühling vom Baum singen, an den aufblühenden Pflanzen und Bäumen. Wenn das Gras immer grüner wird, die Kirschbäume eine weiße Blüte anziehen und alles wieder zum Leben erweckt.
Auch der Sommer ist für mich eine wirklich so schöne Jahreszeit. Ich liebe es, in meinem Garten Erdbeeren und Kirschen zu essen, Tomaten und Brombeeren zu pflücken, auf der Wiese sitzen zu können, das Gras zwischen meinen Fußzehen kribbeln zu spüren.
Am Herbst fasziniert mich das Farbspiel der Bäume, die Herbststürme, Kürbissuppe kochen und dankbar für die Ernte des Jahres zu sein und doch wieder die morgens kalten Tag die warme Sonne zu spüren.
Aber Winter? Dem kann ich nichts abgewinnen. Weihnachten sollte bitte Schnee liegen und im neuen Jahr darf sich gerne der Frühling wieder auf den Weg machen. Besonders anstrengend finde ich das nass kalte Wetter nahe Null Grad oder einfach nur Nebel und klirrende Kälte. Wäsche wird nicht trocken und Tage ohne Sonne schlagen mir schwer aufs Gemüt.
Wenn ich mir dagegen meine Kinder anschaue, dann ist der Winter ihre liebste Jahreszeit. Draußen einen Schneemann bauen oder Iglu, eine Schneeballschlacht machen, Schlitten fahren, Schneebälle gegen die Fensterschreibe werfen. Das alles lieben sie. Wie herrlich, wenn sie von dann von draußen mit knallroten Wangen reinkommen, ins molig Warme und wir gemeinsam einen warmen Tee trinken. Sie sind so entspannt und glücklich.
Gerne möchte ich den Winter mit den Augen meiner Kinder sehen und erleben und dadurch auch Gottes Schöpfung des Winters ehren und bewahren.
Einen gesegneten Wochenstart
Kata
Challenge: Versuche bewusst Gottes wunderbare Schöpfung wahrzunehmen. Wofür bist du dankbar und wo fällt es dir schwer, Gottes Schöpfung als wunderbar wahrzunehmen?

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